Tagespflege - Zuhause bleibt Zuhause - Ritter
06.03.2014

Tagespflege - Zuhause bleibt Zuhause

Zuhause bleibt Zuhause. Daran soll sich für viele Seniorinnen und Senioren auch nichts ändern, wenn der Alltag im zunehmenden Alter und durch körperliche oder psychische Krankheit immer schwerer zu bewältigen wird.

Tagespflegeeinrichtungen unterstützen ältere und pflegebedürftige Menschen dabei, eine weitgehend selbständige Lebensführung beizubehalten. 

Die besondere Bedeutung dieses Angebotes liegt darin, dass die eigene Wohnung und die vertraute Umgebung einschließlich der gewachsenen sozialen Beziehungen aufrecht erhalten werden kann und parallel dazu die notwendigen Pflege- und Betreuungsleistungen durch geeignetes Personal in geeigneten Räumlichkeiten durchgeführt werden können. 

Vor allem aber bringt die Tagespflege die Pflegebedürftigen in eine Gemeinschaft. Denn die Tagespflege ist in erster Linie auch ein Ort der Begegnung: Mit den anderen Gästen, den Pflegern und Angehörigen gestaltet man die gemeinsame Zeit: Gespräche und Begegnungen, Musizieren und Basteln, Spaziergänge … den Tagesgästen eröffnen sich Räume für das Miteinander Wohlfühlen und Erleben. Die Tagespflege durchbricht damit die Isolation, die droht, wenn soziale Kontakte nicht mehr selbständig aufrechterhalten können. Die Tage erhalten neue Inhalte und wieder Sinn… 

Darüber hinaus schafft die Tagespflege den pflegenden Angehörigen Freiraum, da sie durch die  Betreuung in den Tagespflegeeinrichtungen für mehrere Stunden von ihren Aufgaben befreit werden.   

Die Tagespflegegäste werden von einem Fahrdienst abgeholt und Mo – Fr von 8 – 17 Uhr pflegerisch und medizinisch von Fachpflegekräften versorgt. Es wird gemeinsam gegessen und es gibt vielfältige Beschäftigungsangebote. Von Krankengymnastik über psychosoziale Betreuung bis hin zur Fußpflege, können alle individuellen Bedürfnisse der Gäste vor Ort abgedeckt werden. 

Ein Tag in einer Tagespflege kostet ca. 50 bis 75 Euro, je nach Pflegestufe. Der Hauptteil dieser Kosten wird in der Regel durch die Pflegekassen, oder ggf. auch das Sozialamt übernommen.