Schlaganfall - Reha als Weg zurück in den Alltag - Ritter
02.05.2012

Schlaganfall – Rehabilitation als Weg zurück in den Alltag

Ein möglichst früher Beginn mit Maßnahmen der Rehabilitation nach dem Schlaganfall erhöht die Chance einer bestmöglichen Genesung.

Notwendigkeit der Rehabilitation

Unmittelbar nachdem sich der Zustand des Schlaganfallpatienten stabilisiert hat, wird mit den Maßnahmen zur Rehabilitation begonnen. Ziel ist die Selbstständigkeit und Mobilisation des Patienten wiederherzustellen. Die Kombination verschiedenster Behandlungsverfahren ist von Vorteil, da die gesunden Teile des Gehirns die Funktionen, der vom Schlaganfall geschädigten Teile übernehmen und somit alte Fähigkeiten wieder erlernt werden können. Im Idealfall kann auf diesem Weg eine vollständige Genesung erreicht werden.

Möglichkeiten der Rehabilitation

Erste Schritte zur Rehabilitation setzen bereits zu Beginn der Krankheitsphase des Schlaganfalls ein, indem die betroffenen, geschädigten und gelähmten Körperstellen durch Stimulation gereizt werden, um einen weiteren Abbau der hier noch verbliebenen Fähigkeiten zu verhindern. Die anschließenden Maßnahmen der Rehabilitation werden an die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst und können folgende Therapiemöglichkeiten umfassen:

  • Physiotherapie (Krankengymnastik)
  • Ergotherapie: Arbeits- und Beschäftigungstherapie
  • Logopädie: Sprech- und Sprachtherapie
  • Kunst- und Musiktherapie
  • Neuropsychologie: Behandlung von Seh- und Wahrnehmungsstörungen sowie motorischen Einschränkungen
  • Berufsfördernde und Wiedereingliederungsmaßnahmen


Sämtliche Rehatherapien dienen dazu, den Patienten bei der Bewältigung des Alltags zu fördern und trotz zum Teil massiver Einschränkungen als Folge des Schlaganfalls ein möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen.