Interview mit Stefanie Engel - Ritter
02.07.2013

Interview mit Stefanie Engel

Redaktion: Frau Engel, wie lange sind Sie schon im Unternehmen tätig?

S.E: Ich bin seit dem 01.01.2010 im Unternehmen und bin seit September 2010 die Einsatzleitung beim Krankenpflegedienst Ritter.

Redaktion: Da haben Sie sicher viel zu organisieren. Was ist die Schwierigkeit an Ihrer Position?

S.E.: Die Schwierigkeit ist für mich auch gleichzeitig die Herausforderung, und die besteht für mich aus dem Spagat zwischen Kunden- und Mitarbeiterwünschen, sowie der Wirtschaftlichkeit unseres Unternehmens gerecht zu werden. Das Ganze dann unter Berücksichtigung einer möglichst geringen Mitarbeiterzahl bei den einzelnen Kunden und ungefähr 5500 Einsätzen pro Monat.

Wir möchten natürlich zufriedene Kunden und Mitarbeiter im Unternehmen haben, weswegen wir in der Einsatzplanung versuchen möglichst allen Wünschen gerecht zu werden. 

Redaktion: Was für eine Ausbildung haben Sie?

S.E.: Ich bin gelernte Altenpflegerin und komme auch aus der Pflege. Das finde ich persönlich sehr wichtig, da mir dadurch natürlich die Situation unserer Mitarbeiter und Kunden sehr bekannt und gegenwärtig ist. Zusätzlich habe ich eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Beide Ausbildungen kommen mir in der täglichen Arbeit sehr zugute.

Redaktion: Haben Sie noch persönlichen Kontakt zu Ihren Kunden?

S.E.: Ja natürlich. Ich kenne viele Kunden und Angehörige vom Telefon und auch persönlich, da ich sowohl Kunden als auch Angehörige vor Ort berate. Außerdem sehe ich viele Kunden bei unseren Tourenbegleitungen.

Redaktion: Was ist denn eine Tourenbegleitung?

S.E.: Wir begleiten unsere Kollegen regelmäßig auf der Tour und machen uns so ein authentisches Bild von unserer Arbeit und der Zufriedenheit unserer Kunden. Das ist für uns eine Qualitätssicherungsmaßnahme.

Redaktion: Gibt es etwas, was Sie sich für die Zukunft in Ihrem Bereich wünschen?

S.E.: Grundsätzlich wünsche ich mir ein stärkeres Miteinander im Sinne des Gebens und Nehmens. Ich glaube, dass die tägliche Arbeit und sicher auch das Leben im Allgemeinen viel mehr Zufriedenheit mit sich bringt, wenn sich jeder ein wenig an einen gesundes Verhältnis im Geben und Nehmen hält. Ich bin froh, dass dieses aber schon von den meisten Kunden und Mitarbeitern beherzigt wird.

Redaktion: Vielen Dank für dieses interessante Gespräch Frau Engel.